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Story

Felix (Matthias Schweighöfer) genießt sein Singledasein in vollen Zügen und ist ohne Familie und Kinder glücklich – bis sein nerviger Bruder Henne (Friedrich Mücke) mit dem honigvernarrten Frettchen Karsten bei ihm einzieht.

Immerhin gibt Henne seine große Einnahmequelle als Samenspender preis. Prompt folgt Felix seinem Beispiel und die Geldsorgen sind vorerst gelöst.

Bei einem wilden One-Night-Stand taucht auf einmal Karsten auf und beißt sich aus Versehen unterhalb Felix’ Gürtellinie fest: Fortan ist Felix unfruchtbar.

So endgültig hatte er sich ein Leben ohne Familie und Kinder nun auch nicht vorgestellt. Also versucht er alles, um die Empfängerin seines kostbaren Erbguts zu finden. Er staunt nicht schlecht, als Henne illegal seine Akte geklaut hat: Die berühmte Fernsehsportmoderatorin Maren (Isabell Polak) wird die Mutter seines einzigen Kindes.

Das Problem ist nur, dass sie gerade dabei ist, Ralph (Tom Beck) zu heiraten. Doch Felix will sich die einzige Chance auf eine Familie nicht entgehen lassen und setzt alles daran, Maren näher kennenzulernen...

Über die Produktion

Über „Vaterfreuden“ sagt Produzent Dan Maag: „Matthias Schweighöfer und ich kennen den Drehbuchautor Murmel Clausen schon länger, hatten mit ihm bisher aber nicht gearbeitet. Neben seiner Film- und TV-Arbeit schrieb er den Roman ‚Frettsack‘, der 2012 erschien – die Option für die Filmrechte hatten unsere Produktionspartner Quirin Berg und Max Wiedemann erworben. Sie sprachen uns daraufhin an, weil sie erkannten, dass sich der Stoff wunderbar für einen Matthias-Schweighöfer-Film eignet. Das sahen wir auch so, und daher beschlossen wir, den Film gemeinsam zu produzieren, wobei Matthias auch die Regie übernahm.

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Da wir eine langfristige Vereinbarung mit der Warner Bros. Filmproductions Germany getroffen haben, die ebenfalls mit Wiedemann & Berg kooperiert, ergab sich das Produktionsteam wie von selbst.“ Zum Thema des Films sagt Produzent Quirin Berg: „Die Suche nach dem idealen Zeitpunkt, um Vater zu werden, kann ja bei Männern auch mal etwas länger dauern … Was aber passiert, wenn einem diese Entscheidung einfach abgenommen wird? Nicht weil plötzlich ein Kind vor der Tür steht, sondern weil man erfährt: Die Chance ist vorbei? Wir Männer wollen unsere Gene ja weitergeben, also das ist ein harter Moment – und unser Felix im Film findet seinen sehr sehr speziellen Weg, damit umzugehen …“ Produzent, Regisseur und Hauptdarsteller Matthias Schweighöfer beschreibt die Situation der Filmhelden so: „Man muss im Leben immer kämpfen – nicht nur um die Liebe. Wenn man Kinder hat, muss man als Paar auch die gelegentliche Zweisamkeit durchsetzen. Und Felix’ Bruder Henne kämpft darum, sein Leben auf die Reihe zu bekommen. Karrierefrauen fragen sich, ob sie ihr Berufsleben verteidigen oder sich für den Traum von der traditionellen Familie entscheiden sollen – oder wie sich beides vereinbaren lässt.“

„Uns hat die Dynamik der Geschichte sofort überzeugt, allen voran der Frettchenbiss, der die Fantasie aller Zuschauer nachhaltig anregt und beeindruckt“, sagt Dan Maag.

Dazu Buchautor Murmel Clausen: „Als meine Frau schwanger war, wollte ich etwas zum Thema Vaterschaft beitragen. In Bezug auf Samenspenden kannte ich bisher nur Geschichten, in denen es um die Suche des Kindes nach dem Vater geht. Das wollte ich hier einfach umdrehen. Ich brauchte also nur noch einen guten Grund dafür, warum der Vater sucht – da kam das Frettchen ins Spiel … Das Gelächter über Felix’ Unfall wird groß sein – aber aus verschiedenen Motiven: Die Männer leiden mit, die Frauen reagieren hämisch.“

Quirin Berg kommentiert: „Eine gute Komödie besteht eben nicht nur aus absurden Situationen, sondern sie wird uns immer ans Herz gehen, sie ist verbunden mit den großen Fragen des Lebens. Und das gelingt in ‚Vaterfreuden‘ besonders gut, vor allem durch die Herzlichkeit und den Charme, mit denen Matthias die Figuren inszeniert. Er ist ein sehr vielseitiger Kreativer, nimmt seine Mission nicht nur als Schauspieler, sondern eben auch als Regisseur sehr ernst und arbeitet ständig daran, sich weiterzuentwickeln und Erfahrungen zu sammeln, noch besser zu werden.“

Natürlich mussten Romanautor Murmel Clausen und die übrigen Autoren die Geschichte für den Film anpassen – allein schon deshalb, weil die im Buch ausführlich dargestellte Gedankenwelt der Figuren in äußerliche Handlungselemente umgesetzt werden muss. Und sobald bei der Besetzung konkrete Namen ins Spiel kommen, werden die Figuren der Story in mancher Hinsicht auf die Darsteller zugeschnitten. Zum Beispiel hat der Romanheld notorisch Probleme, Frauen für sich zu interessieren, und das würde niemand vom beliebten Hauptdarsteller Matthias Schweighöfer glauben. Beim Filmheld Felix wurde das Problem also verlagert auf sein Geheimnis, auf seine Vorgeschichte, durch die wir allmählich erfahren, warum er sich an keine Frau binden will. „Fünf Autoren im Vorspann – das hatten auch wir noch nicht“, berichtet Produzent Maag. „Ein Grund dafür liegt darin, dass wir das Projekt nicht von Anfang an selbst entwickelt haben. Es gab also schon vorher Drehbuchfassungen, und die Geschichte wurde recht komplex durch all die Details, die wir als nötige Bestandteile ansahen. Also baten wir mehrere Autoren, die bisherigen Fassungen zu begutachten und uns Input zu geben. Aber die Autoren sind oft terminlich gebunden und hatten teils nur begrenzte Zeit für ihre Überarbeitung. Auch wenn sie nur zehn Tage für unser Skript investieren konnten, forderten wir sie auf, ihre Ideen einzubringen, weil wir einfach wussten, dass sie bestimmten Figuren vom Ton her den entscheidenden Schliff geben würden. Weil die Ideen in dieser kurzen Zeit dann so reichhaltig sprudelten, waren sie letztlich alle wesentlich am endgültigen Skript beteiligt und werden entsprechend auch genannt. Jeder entwickelte das Buch weiter und brachte bestimmte eigene Komponenten ein.

Dabei erweist sich, dass männliche Autoren mit den Dialogen der männlichen Figuren überzeugen, während Frauen häufig mit peppigen Sprüche für die Heldinnen brillieren, aber grundsätzlich haben alle das gesamte Drehbuch wesentlich bereichert.“

Ein Kopf, ein Herz, viele Funktionen: Matthias Schweighöfer

Auch Matthias Schweighöfer zählt zu den Autoren. Über seine Arbeit hinter der Kamera sagt er: „Ich lerne noch dazu. Für das Timing habe ich durchaus ein Gespür, aber bei der Entwicklung der Figuren bin ich noch nicht so sicher und erfahren. Inzwischen experimentiere ich mit der Auflösung der Szenen, mit der graphisch weniger streng gestalteten Anordnung der Kamerabilder. Dann habe ich Rückblenden ausprobiert, bei denen es nicht zuletzt auf einen guten, sorgfältigen Score ankommt, in den wir viel Zeit investieren. Auch das Verhältnis von Komik und Ernst, das Nebeneinander von Trauer und Slapstick ist etwas, was ich durch Erfahrung begreifen lerne.“

Über diesen Prozess berichtet Dan Maag: „Matthias führt jetzt zum dritten Mal Regie – bei diesen und weiteren Filmen habe ich ihn als Produzentenpartner begleitet, und ich staune, wie er sich seit seinem Regiedebüt ‚What a Man‘ entwickelt hat. Dass er seine Rollen immer absolut professionell und überzeugend spielt – keine Frage. Aber als er bei ‚What a Man‘ erstmals das Regie-Zepter übernahm, war er in dieser Position wie ein talentierter Praktikant – und zum Glück auch nicht beratungsresistent: Er hat sich beim Dreh einfach ‚durchgelernt‘! Ständig stellte er Fragen; aufmerksam versuchte er alle Aspekte zu verinnerlichen, die beim Inszenieren zum Tragen kommen. Von Anfang an arbeitete er sehr präzise bei der Anleitung der Schauspieler, weil er diesen Bereich der Regie natürlich schon dutzendfach als Darsteller erlebt hat – in dieser Hinsicht war er meiner Meinung nach vielen Regisseuren schon immer überlegen. Aber zum Inszenieren gehört logischerweise sehr viel mehr: Drehbuchszenen müssen in Einstellungen aufgelöst werden, viele technische Aspekte müssen bedacht werden, auch die Endfertigung ist ein Bereich, mit dem man als Darsteller wenig zu tun hat. Deswegen haben wir ihm damals ein gutes Team an die Seite gestellt, das ihn bei dieser Arbeit unterstützte, allen voran Kameramann Bernhard Jasper und Co-Regisseur Torsten Künstler. Und Matthias hat diese Erfahrung sehr wissbegierig und aufmerksam in sich aufgenommen. Bei ‚Schlussmacher‘ spürte ich dann sofort, wie sehr er sich verändert hatte: Er wendete seine Erfahrungen gekonnt an, nicht nur bei der Schauspielerführung und bei der Auflösung der Szenen, sondern auch beim Timing und Tempo der Gags. Ich war wirklich verblüfft, wie schnell er sich diese handwerklichen Dinge angeeignet hatte.

Schon am Set gestaltete er die Szenen mit klaren Vorstellungen davon, wie er sie später schneiden wollte. Bei der Postproduktion jonglierte er plötzlich ganz selbstverständlich mit Fachbegriffen, als ob er nie etwas anderes gemacht hätte. Dieses Tempo ist wirklich phänomenal. Ein Grund dafür ist offensichtlich, dass er mit dieser Funktion ganz eindeutig seine Bestimmung gefunden hat. Er entwickelt sich nicht weg vom Schauspieler, sondern findet seine Berufung in dieser Kombination mit der Verantwortung als Regisseur. Darin geht er auf – das ist schlichtweg sein Element. Doch er arbeitet mit dem Regieteam weiterhin zusammen – er, Jasper und Künstler sind mittlerweile unzertrennlich. Sie verständigen sich ohne viele Worte, und wenn Matthias in einer Szene vor allem als Darsteller gefordert ist, achten die beiden anderen umso mehr auf alle Belange hinter der Kamera. Die drei sind derart eingespielt, dass wir auch weiterhin mit ihnen in dieser Konstellation arbeiten wollen.“

Über die persönliche Arbeit mit Schweighöfer sagt Maag: „Matthias und ich arbeiten seit dem ‚Roten Baron‘ (2007) zusammen und haben dann mit Marco Beckmann die gemeinsame Firma Pantaleon gegründet, für die wir viele fähige Mitarbeiter gefunden haben. Natürlich planen wir weitere Projekte mit Matthias im Zentrum, aber auch Regiearbeiten ohne ihn in der Hauptrolle. Doch auch Projekte, in denen er ‚nur‘ mitwirkt oder gar nicht auftritt, sondern nur mit mir produziert, sind durchaus denkbar. Die Arbeitsteilung funktioniert sehr gut – eine wahre Freude. Matthias entwickelt ständig neue Ideen – wenn er uns nicht (buchstäblich!) täglich fünf neue Projekte vorschlägt, dann ist er krank! Nicht alle sind Konzepte für Kinofilme, manche werden wieder verworfen, aber diese Kreativität ist sein Leben. Paradoxerweise hat sein Ruhm auch Schattenseiten – manche Drehbücher werden uns gar nicht angeboten, weil man von vornherein annimmt: ‚Das wird der Schweighöfer sowieso ablehnen! Der hat viel zu viel zu tun!‘ Von vielen namhaften Schauspielern höre ich, dass sie den Mangel an Angeboten bedauern – nach dem Motto: ‚Ich kann ja immer noch Nein sagen, aber lesen würde ich das Skript doch ganz gern mal!‘ Hinzu kommt, dass nicht alle Angebote das qualitative Niveau haben, auf dem wir uns bewegen möchten. Und andere Konzepte wollen Matthias von vornherein auf einen bestimmten Typen festlegen. All diese Gründe führten dazu, dass er sich schon recht früh in seiner Karriere – aber nicht zu früh – vorgenommen hat, seine Geschichten selbst zu erzählen. So kann er die Welten errichten, in denen er sich als Schauspieler bewegen mag und die er als Zuschauer sehen möchte. In diesem Sinne erlaubt ihm seine Popularität, selbst zu bestimmen, in welcher Art Filme er auftritt. Dass man nicht gleich mit einem 100-Millionen-Projekt anfängt, ist dabei selbstverständlich. ‚What a Man‘ war ein recht linear erzählter Film, ‚Schlussmacher‘ war dann schon deutlich vielschichtiger, und ‚Vaterfreuden‘ packt andere Themen an – wir tasten uns an diese Geschichten heran und steigern sie von Film zu Film. Und all das dient nur dazu, dass Matthias seine eigenen Geschichten erzählen kann.“

Über die Arbeit mit Schweighöfer meint Katharina Schüttler, die Darstellerin der Betti: „Matthias’ unbändige Energie teilt sich uns mit und startet einen Dominoeffekt – alle werden davon angesteckt.“ Und Produzent Max Wiedemann ergänzt: „Ich glaube, Matthias wird in seinem ganzen Leben nie wirklich reif werden – aber das ist auch seine ganz große Qualität. Trotz seiner Verantwortung als Vater, Regisseur und Firmenchef hat er sich seine Kindlichkeit bewahrt – er kann sich infantil freuen über gelungene Szenen, über eine gute Besetzung, über lustige Figuren. Dieser Enthusiasmus reißt das gesamte Team mit.“ Ganz ähnlich erlebt das Isabell Polak, der Schweighöfer die Hauptrolle der werdenden Mutter Maren anvertraut hat: „Mich beeindruckt es, wenn jemand für das brennt, was er tut – und Matthias brennt total. Er ist mit großer Leidenschaft bei der Sache – selbst beim Casting, als er mir die Geschichte erklärte, die ich damals noch nicht kannte. Er ist mit ganzem Herzen dabei – und es macht Spaß, mit ihm zusammenzuarbeiten. Außerdem kann ich viel von ihm lernen, weil er uns sehr grosszügig an seinen Erfahrungen teilhaben lässt. Er hat das Ensemble bunt gemischt – viele sind gestandene Theaterschauspieler, andere ‚TV-Kinder‘ wie ich. Alle bringen einen ausgeprägten Spieltrieb mit – den Matthias nach Kräften fördert.“

Schweighöfers Freund und Darstellerkollege Friedrich Mücke berichtet: „Matthias entscheidet spontan – und er liegt immer richtig, er hat geniale Einfälle. Das macht ihm so schnell keiner nach, das bewundere ich enorm. Er ist gern Vater und liebt seine eigene Tochter über alles. Wunderbar, wie er das zum Thema seines Films macht. Der Film ist ein Buddy-Movie, ein Liebesfilm, eine klassische Komödie mit absurden Situationen, aber auch ein Familienfilm. Matthias gelingt es, die Komik und die Tragik zusammenzubringen – das ist quasi seine Handschrift. Denn eine gute Komödie lässt sich ohne Tragik gar nicht erzählen.“ Nicht von ungefähr arbeitet Schweighöfer bewusst immer wieder mit persönlichen Freunden: „Ich lege Wert darauf, regelmäßig mit demselben Team zu drehen, das mich bestens kennt – der Gewöhnungsprozess am Set entfällt also. Und der Freundeskreis im Drehbuch entspricht weitgehend meiner eigenen privaten Situation. Wenn jemand wie Felix ein großes Problem hat, dann versuchen die Freunde zu helfen, reagieren aber aus ihrer persönlichen Situation heraus. Viele Beteiligte an diesem Projekt sind meine persönlichen Freunde, bilden mein soziales Umfeld – Friedrich Mücke, Alex Khuon, Katharina Schüttler, Milan Peschel, meine Mutter. Ich suche mir zwar immer auch neue Kollegen aus, besetze aber gleichzeitig viele Freunde, weil ich weiß, dass sie schnell und verlässlich funktionieren – sonst könnte ich den Drehplan nicht einhalten. Mein Sternzeichen sind die Fische – das gilt auch für Friedrich, Alex und Tom Beck, außerdem für meine Produktionspartner Dan Maag und Marco Beckmann … ein echtes Aquarium! Bei den neuen Gesichtern probiere ich dann aus, ob sie in unseren Kreis passen, ihn ergänzen und auch fordern. Ich liebe meinen Beruf – er ist mein Spielplatz, da kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen. Für mich ist es ein Geschenk, fürs Publikum arbeiten zu dürfen.“

„Co-Regisseur Torsten Künstler gehört seit Jahren zu unserer ‚Familie‘“, sagt Produzent Dan Maag. „Und wir lassen ihn auch nicht gehen, obwohl er aktuell seinen ersten eigenen Film ‚Aschenbrödel und der gestiefelte Kater‘ inszeniert hat. Wir unterstützen ihn dabei, sind aber nach wie vor auf seine langjährige Erfahrung als Regieassistent angewiesen – er kennt den Ablauf einer Produktion mit all ihren organisatorischen und technischen Facetten sehr genau. Immer wieder zeigt sich, dass Torsten und Matthias auf einer Wellenlänge sind und kaum Worte brauchen, um sich zu verständigen. In aller Bescheidenheit sind wir sehr dankbar dafür, dass es uns gelungen ist, in diesem Sinne ein gut eingespieltes Team um uns zu scharen, mit dem man nicht nur gern arbeitet, sondern auch die Freizeit verbringt. Das ist wichtig, weil man mit den Mitarbeitern während der Drehmonate nicht nur am Set, sondern auch nach Drehschluss zusammen ist. Ich bin davon überzeugt, dass es später auf der Leinwand durchaus spürbar ist, wenn das Team nicht unter Zwang kooperiert, sondern wirklich Spaß dabei hat, die Anforderungen des Skripts in reale Bilder umzusetzen. Das funktioniert in unserer Firma, und umso mehr bemühen wir uns, diese Mitarbeiter möglichst kontinuierlich zu beschäftigen. Das ist bei einer Gruppe Freiberufler gar nicht einfach, weil langwierige Dreharbeiten sie buchstäblich in alle Welt zerstreuen. Also ist es unser Ziel, Projekte möglichst langfristig zu planen und den Mitarbeitern genug Zeit zur Vorbereitung zu geben.“ Die Rolle von Felix’ und Hennes Vater übernimmt in „Vaterfreuden“ Michael Gwisdek – er hat sehr viel ältere Gründe, sich ebenfalls als Mitglied in Schweighöfers „Familie“ zu fühlen: „Es ist eine große Familie – schon dadurch, dass ich Matthias habe aufwachsen sehen: Ich habe mit seinem Vater auf der Bühne gestanden und etliche Filme gemacht. Mein Sohn Robert ist in Matthias’ Alter, die beiden haben gemeinsam ihren Beruf erlernt. Als Regisseur macht Matthias alles richtig!

Drehzeit ist Lebenszeit: Also ist die gute Laune am Set wichtig. Darauf achtet Matthias ebenso wie auf den Umstand, dass er die Schauspielkollegen lobt – wir brauchen das! Und im Endeffekt behält er immer Recht. Er hat die wunderbare Gabe, Menschen zu beobachten und das in seine Filme einzubringen. Deshalb können wir uns mit den Figuren in seinen Filmen so leicht identifizieren. Darin liegt sein ganzes Geheimnis!“

Mütter und Väter: Die Darsteller

Neben Felix-Darsteller Matthias Schweighöfer ist Friedrich Mücke in der wichtigen Rolle seines unangepassten Bruders Henne zu sehen. Produzent Quirin Berg sagt über die beiden: „Seit ‚Friendship!‘ sind Matthias und Friedrich fast wie Brüder. Als sie sich beim Casting damals erstmals trafen, hat es sofort geknallt. Und diese Energie zwischen ihnen besteht weiterhin, auch wenn sie sehr unterschiedlich sind. Friedrich fühlt sich in die Rolle des Henne ein, obwohl oder gerade weil sie nicht von vornherein darauf angelegt ist, ihn in einem möglichst positiven Licht zu zeigen. Henne ist ja grandios, weil er immer ein bisschen neben der Form ist, aber immer in dem festen Glauben, sein – absurder – Blick sei völlig normal.

Friedrich ist ein absolutes Highlight des Films.“ Maag bestätigt: „Seit ‚Friendship!‘ wissen wir, dass die Energie der beiden symbiotisch wirkt. Selbst wenn wir uns anlässlich von Premieren zu Filmen trafen, in denen Friedrich gar nicht mitwirkte, holte Matthias ihn auf die Bühne, und die Reaktion der Fans machte überdeutlich, wie gut die beiden aufeinander eingespielt sind. Felix’ Bruder Henne ist eine echt schräge Sidekick-Figur, die Friedrich nicht unbedingt auf den Leib geschrieben ist. Aber uns ging es darum, die Rolle nicht mit einem seltsamen, kauzigen Typen zu besetzen, sondern uns darauf zu verlassen, dass Friedrichs Dynamik und Timing mit Matthias harmonieren. So kam es, dass wir den Henne für Friedrich entwickelt haben.“

Mücke sagt dazu: „Ich bin seit zweieinhalb Jahren selbst Vater und erlebe dadurch so viel Neues, dass man nur über jeden Film dankbar sein kann, der dieses Thema ins rechte Licht rückt. Ich kann mich also sehr stark mit dem Film identifizieren.“

Um seine letzte Chance auf eine eigene Familie wahrzunehmen, bemühat sich Felix, die Sportmoderatorin Maren kennenzulernen, die sein Kind zur Welt bringen wird. Diese wichtige Rolle übernimmt Isabell Polack. Über sie sagt Dan Maag: „Isabell ist für uns eine Neuentdeckung. Und genau darum ging es – wir wollten Maren ein Gesicht geben, das wir nicht schon 15 Mal in einer solchen Rolle gesehen haben. Entsprechend haben wir lange gesucht – auch auf den Theaterbühnen und in den Schauspielschulen. In diesem Fall war es Matthias’ Assistentin, die uns auf Isabell aufmerksam machte. Beim Casting spielte sie die schwierige Szene, in der Maren Felix von ihrem Traum erzählt. Natürlich wurde diese Szene in unserem langweiligen Büro von keinerlei emotionaler Musik unterstützt wie im Film – und dennoch bekamen Matthias und ich Gänsehaut, als wir Isabells intensive Leistung erlebten. Wir waren uns sofort einig: Das ist Maren! Und es wird sicher nicht die letzte Kinohauptrolle bleiben, die Isabell spielt! So begabte Schauspielerinnen sind in Deutschland rar gesät.“

Über ihre Rolle sagt Isabell Polak: „Es geht um die Familie – nicht die, aus der man stammt, sondern die, die man sich aufbaut. Maren ist in ihrer Beziehung recht isoliert – im Gegensatz zu Felix, der zwar Single ist, aber einen großen Freundeskreis um sich schart. Insofern ist Maren einsamer als er.“ Das liegt nicht zuletzt an ihrem reichen, viel beschäftigten Lebenspartner Ralph, der sich damit abfinden muss, dass Maren bei ihrem Kinderwunsch auf eine anonyme Samenspende angewiesen ist. Diese Rolle spielt der populäre TV-Star Tom Beck. Produzent Maag berichtet: „Tom lernten wir bei ‚Schlussmacher‘ kennen, in dem er eine kurze Gastrolle übernahm. Das war damals ein angenehmer und lustiger Drehtag in der hessischen Provinz: Auf dem Marktplatz der Kleinstadt wurde unser Filmteam von einer Riesentraube Teenager belagert – die waren aber nicht wegen Matthias gekommen, sondern wegen Tom Beck! Matthias freute sich, weil er endlich mal in Ruhe sein Lunch essen konnte, aber er staunte auch nicht schlecht über Toms große Beliebtheit. Tom ist ein begnadeter Schauspieler und ein sehr sympathischer und witziger Mensch. Dieser Drehtag gab den Ausschlag: Im nächsten Film sollte er eine große Rolle bekommen. Es passte wunderbar, dass der Ralph in ‚Vaterfreuden‘ in gewisser Weise Felix’ Gegenspieler darstellt, aber er soll eben nicht allzu unsympathisch wirken. Denn uns geht es darum, dass man das Dilemma aller Figuren versteht und dass wir Zuschauer in jedem Fall emotional auf sie reagieren. Ralph ist durchaus nicht nur ein fieser Typ, denn wir können seine schwierige Situation leicht nachvollziehen, weil er leider nicht der leibliche Vater des Babys seiner Lebensgefährtin sein wird. Tom überzeugt in dieser Rolle vollkommen, und wir haben bereits eine weitere bedeutende Rolle für ihn vorgesehen.“

Erstmals tritt Dan Maag auch selbst vor die Kamera – er und Co-Regisseur Torsten Künstler spielen zwei Polizisten, die den von Henne verursachten Verkehrsunfall abwickeln müssen. Dazu Maag: „Matthias hatte die Idee, uns beiden diese Rollen zu geben – und er ließ sich nicht davon abbringen. Ich war natürlich dazu bereit und hatte Spaß daran. Das Schlimme ist nur: An solchen Drehtagen darf meine tägliche Arbeit nicht liegen bleiben! Normale Schauspieler können sich voll und ganz auf ihre Rolle konzentrieren. Aber ich musste den ganzen Tag in der Polizeiwache sitzen und versteckte mein iPhone unter dem Schreibtisch, um die ständigen Mail-Anfragen zu beantworten oder zu telefonieren. Dennoch geht der Auftritt in der Szene in jedem Fall vor.“

VATER- UND ANDERE FREUDEN: KINDER UND TIERE AM SET

Produzenten schrecken instinktiv vor Filmen mit Kindern und Tieren in großen Rollen zurück, weil die Arbeit des gesamten Teams dadurch wesentlich verlangsamt wird, also entsprechend mehr Aufwand erfordert. Dan Maag erzählt: „Die Geschichte enthielt von vornherein das Frettchen als entscheidendes Element – wir wussten also genau, worauf wir uns einließen. Bei Kindern vor der Kamera geht es dagegen um zwei Aspekte – erstens muss man geeignete Darsteller finden, die so locker und natürlich wirken und den Anforderungen eines Filmteams mit 80 Mitarbeitern entsprechen wie unsere Lina Hüesker in der Rolle der Leonie. Das ist gar nicht so einfach, denn nicht nur die Kinder müssen ihren Text lernen und aufs Stichwort funktionieren, auch die Eltern müssen unser Projekt voll und ganz unterstützen. Andererseits gibt es klare Gesetze, die die Kinderarbeit auf wenige Stunden pro Tag beschränken, was natürlich sehr wichtig ist – ich persönlich würde es auch eindeutig ablehnen, dass meine eigenen drei Kinder am Filmset überfordert werden. Aber aus diesem Grund müssen wir Linas Auftritte sehr intensiv planen, weil der Rest des Teams den gesamten Tag lang arbeitet, während Lina nachmittags zu Hause ihre Schulaufgaben macht. Szenen, die mit Erwachsenen an einem Tag abgedreht wären, dauern auf diese Weise häufig drei Tage. Das weiß man vorher, und wir haben den Drehplan entsprechend sorgfältig getimt, auch weil wir sehr glücklich waren, Lina für diese Rolle gefunden zu haben.“

Maag fährt fort: „Deutlich schwieriger ist der Umgang mit einem Frettchen! Zum Glück hatte unser Tiertrainer drei Frettchen, die sich ähnlich sehen, aber alle verschiedene Eigenschaften mitbringen, wie wir bald merkten. Außerdem verwenden wir in diesen Szenen visuelle Effekte, mit denen wir die real gefilmten Einstellungen unterstützen. Wenn es so aussieht, als ob das Tier ruppig behandelt wird, ist selbstverständlich kein echtes Frettchen im Bild – das wurde mithilfe von visuellen Effekten ebenso gelöst wie bestimmte Großaufnahmen, in denen das Tier mimisch mit den anderen Darstellern interagiert. Solche Effekte-Szenen sind schwer zu drehen, weil die Schauspieler in diesem Moment kein reales Gegenüber haben, und auch die Spezialisten für die Computeranimation sind besonders gefordert, weil die fotorealistische Darstellung zum Beispiel des Fells höchste Anforderungen stellt. Ich staune immer wieder, was die Technik heutzutage möglich macht – in recht kurzer Zeit und mit einem relativ überschaubaren Budget. Mir macht das Appetit auf all das, was die Zukunft bringen wird!“

SCHAUPLATZ MÜNCHEN

„München ist als Filmschauplatz sehr beliebt – deshalb haben wir lange überlegt, wie wir die Stadt von einer ungewöhnlichen Seite zeigen könnten“, sagt Dan Maag.

Produzent Quirin Berg bestätigt: „Ja, die Jungs haben wirklich fantastische Ecken in München gefunden, die Isar mit Hochwasser ist zum Beispiel grandios, auch wenn es für den Dreh nicht leicht war.“ „Wenn man die engen Straßen vermeiden will, kommt man schnell auf die Weite der Isar-Auen mit ihren zahlreichen Brücken – der Fluss zieht sich wie ein grüner Gürtel durch die Stadt“, ergänzt Maag. „Es gehörte nicht unbedingt von vornherein zum Konzept unseres Szenenbildners Christian Eisele, den Filmhelden Felix ständig Brücken überqueren zu lassen, um seine Sehnsucht nach einer ihm versagten Familienbeziehung zu illustrieren.

Aber genau das gelingt dem Film in der Häufung der Brücken, die Felix als Jogger oder per Fahrrad auf der Suche nach dem Glück (oder konkret nach seiner großen Liebe Maren) passieren muss. Sie werden zur Metapher für sein Bemühen, aus seiner Single-Isolation auszubrechen und mit den Menschen eine Verbindung herzustellen, die seinem Leben einen neuen Sinn geben können.“ Maag erinnert sich: „Schon bei ‚What a Man‘ ist es uns sehr gut gelungen, der Großstadt Frankfurt filmisch einen besonderen Look zu verpassen, der das Publikum völlig überzeugt hat – die Hessen sind uns heute noch dankbar und wollen Szenen aus unserem Film für einen Image-Film verwenden! Jedenfalls fühlen wir uns bei solchen Kinoprojekten herausgefordert, ganz spezielle Bilder für die große Leinwand zu finden und einzusetzen.“ Die Samenbank wurde in der futuristischen Architektur der BMW-Welt eingerichtet – in diesem Erlebnis-Center präsentiert der Autohersteller üblicherweise neben dem BMW-Museum seine neuesten Modelle.

Moderatorin Maren arbeitet für den realen Sender Sky, aber als Rezeption und Redaktion dient im Film das Büro der Unternehmensberatung Ernst & Young. Für die Dreharbeiten erwies sich die Sky-Firmenzentrale als zu eng. „In Felix’ Wohnung wäre ich am liebsten selbst eingezogen – aber die existierte nur als Filmset, das unser Team speziell für diesen Zweck gebaut hat“, schwärmt Dan Maag. „Christian Eisele gestaltete sie mit sehr großer Liebe zum Detail. Natürlich habe ich mir vorher seine Zeichnungen angesehen, aber die sagten mir nicht viel. Erst als ich das gemütliche Set in dem ansonsten sehr heruntergekommenen Gebäude sah, überwaÅNltigte mich seine gestalterische Leistung. Als Location fanden wir das leerstehende ehemalige Wohngebäude einer Nervenheilanstalt im Münchner Stadtteil Haar. Weil wir viele Drehtage auf diesem Set verbracht haben, spielte auch die Logistik eine Rolle: Wir brauchten einen Schauplatz, in dessen Umgebung 20 LKW und zehn Wohnmobile parken können – so etwas kann man im Innenstadtbereich unmöglich finden. Dafür eignete sich diese Location am Stadtrand sehr gut.“

Über die beeindruckende Motorradshow im Film berichtet Maag: „Da unsere Filmheldin Maren eine Sportmoderatorin ist, suchten wir nach einem Event für ihren Auftritt – ein Fußballspiel wäre uns zu wenig gewesen. So entstand die Idee, während eines spektakulären Events dokumentarische Bilder zu drehen und die Filmszene um sie herumzubauen.“ Die Show fand in der Münchner Olympiahalle statt – und zwar im Rahmen der realen X Games, einer Veranstaltung des amerikanischen Sportsenders ESPN. Maag sagt: „Die Fahrer gehen mit dieser Show auf Welttournee – in meinen Augen sind sie völlig geisteskrank, wenn sie sich an diese Stunts wagen. Tatsächlich wächst ihr Ruhm mit der Anzahl der Knochenbrüche, die oft in die Dutzende gehen und wie Trophäen gehandelt werden. Das amerikanische Fernsehen übertrug die Show live, während wir uns mit unseren eigenen Kameras sehr aufwändig auf die Abläufe der Show einstellen mussten. ESPN war dabei äußerst kooperativ und hat uns für die Aufnahmen die größtmögliche Freiheit zugestanden. Am Tag darauf drehten wir am selben Motorradparcours die Einstellungen mit den Darstellern unserer Filmhandlung – 300 Komparsen ersetzten Teile des Live-Publikums.“

Um den Filmbildern einen außergewöhnlichen Touch zu geben, planten die Filmemacher Flugaufnahmen zum Beispiel vom Isartal. Solche Aufnahmen per Helikopter werden im Stadtgebiet inzwischen nur noch selten genehmigt. Nahe über dem Erdboden haben sie häufig auch den Negativeffekt, dass die vom Rotor erzeugte Luftströmung unerwünschte Wirbel im Gras erzeugt und Sonnenschirme wegfliegen lässt. Heutzutage werden diese Aufnahmen mit ferngelenkten kleinen Drohnen von etwa einem Meter Durchmesser gefilmt, die sehr stabile Bilder liefern, aber kein Hindernis bei Drehgenehmigungen darstellen. Flugszenen gibt es nicht nur im Isartal, sondern auch im Schlussteil von „Vaterfreuden“, als die enttäuschte Maren in die Einsamkeit der Alpen flieht. Die Almhüttensequenz und die Einstellungen auf den Gebirgsstraßen drehte das Team im Berchtesgadener Land.

EMOTIONEN FÜR DIE OHREN: DER SOUNDTRACK

„Mit Martin Todsharow haben wir bereits am Score zu ‚Schlussmacher‘ und ‚Frau Ella‘ zusammengearbeitet“, berichtet Dan Maag. „Er ist ein wunderbarer Komponist – wir verständigen uns ohne viele Worte. Wir gehen so vor, dass wir schon in der Vorbereitungsphase eine Play-List aus vorhandenen Songs zusammenstellen, die die Atmosphäre des Films vorgeben und grob auch den einzelnen Szenen zugeordnet werden. Das gesamte Team bekommt diese Songs zur Verfügung gestellt – wir sagen dann: ‚Hört euch das an, so etwa soll der Film später klingen.‘ Auf diese Weise bekommen die Mitarbeiter auch emotional eine Vorstellung davon, welche Stimmung wir uns für den Film wünschen. Diese Songauswahl sprechen wir natürlich mit Martin ab. Und sobald die ersten Szenen gedreht und geschnitten sind, beginnt er, sie mit eigenen Kompositionen zu unterlegen und verschiedene Varianten anzubieten, die im Rechner gespeichert werden und zu einer immer größeren Library von Musikthemen anwachsen. Matthias kennt die große Bedeutung der Musik genau und legt auf diesen Aspekt seiner Gestaltung des Films in Abstimmung mit Martin größten Wert – die beiden bilden ein kongeniales Team.“

EINE KOMÖDIE MIT HERZ

„Für mich war das der Jackpot“, sagt Buchautor Murmel Clausen: „Mein Roman wird nicht nur verfilmt, sondern dazu noch von Matthias Schweighöfer – und ich durfte sogar am Skript mitschreiben! Roman und Film plädieren eindeutig dafür, Vater zu werden – denn es ist das Unglaublichste, was uns passieren kann. Das Kind wird zum Mittelpunkt des Lebens – auf eine unfassbar bereichernde Art … selbst wenn Väter dabei oft unausstehlich sind!“ Und Dan Maag sagt abschließend: „Nicht zuletzt aufgrund der ersten Reaktionen auf ‚Vaterfreuden‘ können wir stolz auf das Ergebnis sein. Zunächst mal ist der Film eine romantische Komödie, aber der emotionale Unterbau trägt vor allem auch die ernsteren Aspekte, die unsere Story letztlich zusammenhalten. So bringen wir die Zuschauer nicht nur zum Lachen, sondern sprechen auch ihre Gefühle an und bringen sie zum Nachdenken. Das war unser Ziel, und das bleibt es auch bei unseren neuen Projekten: Eine Komödie muss einfach auch ein Herz haben.“ Friedrich Mücke bringt das Filmkonzept kurz und knapp auf den Punkt: „Rasant, liebenswert, mit ruhigen Momenten, und dann geht es wieder ab … Ein Film, den man einfach gern in den Arm nimmt!“

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Cast & Crew

Matthias Schweighöfer
Felix, Produzent, Regie

Schweighöfer (*1981) zählt zu den markantesten deutschen Schauspielern der Gegenwart. In kürzester Zeit hat er sich mit Fernsehfilmen wie „Babykram ist Männersache“ (Uwe Janson), „Verbotenes Verlangen“ (Zoltan Spirandelli), „Mein Vater, die Tunte“ (Uwe Janson) und dem märchenhaften „Küss mich Frosch“ (Dagmar Hirtz), für den es eine Emmy®-Nominierung gab, in die erste Liga gespielt.

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Sein Talent wurde 2000 von der Jury des Deutschen Fernsehpreises mit dem Förderpreis für seine künstlerische Arbeit gewürdigt. Er gehörte zum Ensemble des hochgelobten Kinoregiedebüts „Freunde“ von Martin Eigler und spielte an der Seite von Tom Schilling in „Herz im Kopf“ (2002). Beim Münchner Filmfest 2002 wurde Dominik Grafs „Die Freunde der Freunde“ erfolgreich aufgeführt. Der Film lief im Programm der ARD und wurde mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Für diese Rolle und die des Ben in „Soloalbum“ erhielt Schweighöfer 2003 die Goldene Kamera als Bester Nachwuchsschauspieler, und die Leser des Lifestyle-Magazins Bunte kürten ihn zum Beliebtesten Nachwuchsschauspieler. Im gleichen Jahr lief „Die Klasse von ’99“ im Kino. 2004 gehörte Dominik Grafs „Kalter Frühling“ und Uwe Jansons Brecht- Adaption „Baal“ zu den Fernsehereignissen des Jahres. Im Kino trat Schweighöfer in „Kammerflimmern“ auf und gewann dafür den Bayerischen Filmpreis als Bester Nachwuchsdarsteller.

2005 spielte er die Titelrolle in der viel beachteten TV-Filmbiografie „Schiller“ und erhielt dafür den Undine Award. Auf der Leinwand wirkte er in Tomy Wigands „Polly Blue Eyes“ mit. Uwe Jansons Fernsehadaption von Wedekinds „Lulu“ mit Schweighöfer als Jack the Ripper lief im März 2006 im arte-Programm. Anfang 2007 trat Schweighöfer als Rainer Langhans in dem Uschi-Obermaier-Biopic „Das wilde Leben“ auf – diese Rolle brachte ihm den Bambi und seinen zweiten Undine Award ein. In Til Schweigers Kinoerfolg „Keinohrhasen“ trat er als Boulevardfotograf auf. Dieselbe Rolle spielte er zwei Jahre später auch in der erfolgreichen Fortsetzung „Zweiohrküken“. 2008 war er als „Der rote Baron“ Manfred von Richthofen unter der Regie von Nikolai MüllerschoÅNn sowie neben Joseph Bierbichler in „Der Architekt“ zu sehen. Neben Tom Cruise wirkte er im Stauffenberg-Epos „Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat“ und neben Danny Glover in „Night Train“ mit. 2009 feierte er einen großen Erfolg als Titelheld in dem TV-Biopic „Mein Leben – Marcel Reich-Ranicki“. Dann spielte er den Gödeke Michels in „12 Meter ohne Kopf“. 2010 wirkte er in dem erfolgreichsten deutschen Spielfilm mit: Markus Gollers „Friendship!“. Neben Christian Tramitz war er in der Komödie „3faltig“ zu sehen. Eine sehr populäre Rolle spielte Schweighöfer 2011 in Frauenkleidern in Detlev Bucks „Rubbeldiekatz“. Es folgte die Bestsellerverfilmung „Russendisko“ und eine Selbstparodie in Til Schweigers „Kokowääh 2“. Neben Schweiger übernahm er aktuell auch eine Sprechrolle in dem Animationsfilm „Keinohrhase und Zweiohrküken“. Seit Oktober ist er in der Komödie „Frau Ella“ (Regie: Markus Goller) zu sehen.

Schweighöfers Regiedebüt, die Komödie „What a Man“, erwies sich 2011 als Riesenhit – er übernahm selbst die Hauptrolle und verfasste (mit Doron Wisotzky) auch das Drehbuch. Seine zweite Regiearbeit „Schlussmacher“ bestätigte 2013 sein außergewöhnliches Talent: Fast 2,5 Millionen Zuschauer sahen die Komödie im Kino.

Tom Beck Ralph

Tom Beck hat von 1999–2003 Musical an der Theaterakademie München studiert und mit Diplom abgeschlossen. 2001 wurde er für die Beste Darstellung einer Musicalszene mit dem Förderpreis des Bundeswettbewerbs Gesang ausgezeichnet. Zu seinen Musical- Auftritten zählen unter anderem „Moulin Rouge“, „Fame“, „Hair“ und „Grease“.

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Von 2008 bis 2013 spielte Beck den Hauptkommissar Ben Jäger in der beliebten Action-Serie „Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei“. Weitere Fernsehrollen (eine Auswahl): „Ausgerechnet Sex!“, „SOKO Köln“, „C.I.S. – Chaoten im Sondereinsatz“, „Geister: all inclusive“, „Beim nächsten Tanz wird alles anders“, „Donna Leon – Wie durch ein dunkles Glas“, „Carwash – Der Kadett“, „Alles außer Sex“, „Eine unter Tausend“, „Reblaus“, „Dörte’s Dancing“ und „Ein krasser Deal“. Auf der Leinwand war Beck bereits zweimal neben Matthias Schweighöfer zu sehen – in Til Schweigers „Zweiohrküken“ und aktuell in Schweighöfers Regiearbeit „Schlussmacher“. Hinzu kommen Kinorollen in „Ohne Gnade“ und „Mädchen, Mädchen 2 – Loft oder Liebe“. Demnächst tritt er in Anno Sauls „Irre sind männlich“ auf. Seit 2011 ist Tom Beck auch als Musiker erfolgreich: Seine erste Single hieß „Sexy“, mit der er direkt auf Platz 36 der deutschen Single-Charts landete, und gleich darauf folgte das erste Album „Superficial Animal“ (Platz 50). 2012 erschien das zweite Album „Americanized“ (Platz 29).

Friedrich Mücke Henne

Bekannt wurde Friedrich Mücke (geboren 1981 in Berlin) durch Markus Gollers Kinokomödie „Friendship!“, die mit über 1,5 Millionen Zuschauer zum Überraschungserfolg avancierte. Für seine Leistung erhielt Mücke als Bester Nachwuchsschauspieler den Bayerischen Filmpreis. Außerdem wurde er für den Bambi nominiert. Mücke studierte 2003 bis 2007 an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin.

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Seitdem trat er am Münchner Volkstheater in „Schilf“, „Eros“ und „Ein Volksfeind“ auf. Außerdem übernahm er dort 2009 die Titelrolle in „Hamlet“. Nach „Friendship!“ spielte er in Percy und Felix Adlons Kinofilm „Mahler auf der Couch“ (2010) den Walter Gropius. Es folgten „Ludwig II.“, „Die Farbe des Ozeans“, „Russendisko“, „Der Geschmack von Apfelkernen“, „Staudamm“ und „Bocksprünge“. Im Fernsehbereich wirkt Mücke seit 2011 als Tom in der preisgekrönten TNT-Serie „Add a Friend“ mit. Aktuell folgte der TV-Film „Schmutziges Blut“. Ab 2013 ist er als Erfurter Ermittler Henry Funck im „Tatort“ zu sehen.

Isabell Polak Maren

Einem breiteren Publikum wurde sie durch ihre Hauptrollen in der RTLProduktion „Böse Mädchen“ sowie der Improvisationsserie „Schillerstraße“ (SAT.1) bekannt. Sie wirkte außerdem in verschiedenen Fernsehfilmen und -serien wie „Edel & Starck“ (SAT.1) und „Doctor’s Diary“ (RTL) sowie mehreren Kurzfilmen mit. Neben Matthias Schweighöfer war Polak bereits in Detlev Bucks Kinohit „Rubbeldiekatz“ zu sehen.

ALEXANDER KHUON Norbert

Von 1999 bis 2003 absolvierte Alexander Khuon seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Schon während des Studiums stand er im Dresdner Staatsschauspiel auf der Bühne. Nach dem Studium wurde er vom Schauspiel Köln engagiert, wo er in einer viel beachteten Inszenierung den „Hamlet“ gab, aber auch als Platonov und Ferdinand in „Kabale und Liebe“ brillierte.

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Seit der Spielzeit 2004/2005 gehört er zum Ensemble des Deutschen Theaters Berlin. Er spielte in Jürgen Goschs umjubelter Inszenierung von „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“, profilierte sich in kürzester Zeit als eine feste Größe des Hauses und spielte Hauptrollen unter der Regie von Thalheimer, Stemann, Gotscheff, Reese und Christian Petzold. Für seine beeindruckende Leistung als Trigorin in Tschechows „Die Möwe“ erhielt er den renommierten Gertrud-Eysoldt-Ring.

Parallel zu seiner Theaterarbeit hat Khuon in zahlreichen Fernseh- und Kinofilmen mitgewirkt. Unter anderem in „Die Entdeckung der Currywurst“ an der Seite von Barbara Sukowa fiel er auf der Leinwand auf. In Dietrich Brüggemanns „3 Zimmer Küche Bad“ war er neben Alice Dwyer, Jakob Matschenz und Anna Brüggemann in einer Hauptrolle besetzt. Im TV wirkte er neben Matthias Schweighöfer in „Mein Leben – Marcel Reich- Ranicki“ mit und war zuletzt mit Iris Berben und Nadja Uhl in „Ein weites Herz – Schicksalsjahre einer deutschen Familie“ zu sehen.

LUISE BÄHR Sybille

Die vielseitige Schauspielerin ist ein bekanntes Gesicht in der deutschen Kino- und Fernsehlandschaft. Mit 17 wurde die 1979 geborene Frankfurterin auf der Bühne für den Film entdeckt. Auf der Kinoleinwand überzeugte Luise Bähr in den englischsprachigen Filmen „Drawn in Blood“ und „Extinction: The G.M.O. Chronicles“, der 2011 auf den Hofern Filmtagen Premiere feierte, sowie in der internationalen Produktion „Der Rote Baron“ und dem Kinofilm „Die Superbullen“.

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Eine Nebenrolle übernahm sie in Matthias Schweighöfers Regiedebüt „What a Man“. Zu ihren umfangreichen TV-Rollen zählen Produktionen wie „Die Schatzinsel“, „Polizeiruf 110“, „Kein Mann für eine Nummer“, „Zwei Bräute und eine Affäre“, die ARD-Filme „Von ganzem Herzen“, „Lebe dein Leben“ und viele andere. Sie gehörte zum Hauptcast zahlreicher TV-Serien, unter anderem spielte sie die Hauptrolle der Hannah Sommer in der ZDF Produktion „Hannah – Folge Deinem Herzen“. Sie ist bereits seit 2004 ein fester Bestandteil der Sonntagabendunterhaltung im ZDF und konnte in zahlreichen Hauptrollen der Reihen „Traumschiff“, „Rosamunde Pilcher“, „Inga Lindström“, „Emilie Richards“ etc. das Publikum begeistern – zuletzt in dem in New York gedrehten Film „Leuchtturm mit Aussicht“ aus der beliebten ZDF-Katie-Fforde-Reihe. In dem historischen Film „Königin Luise“ erfüllte sich in der Rolle der Königin der Herzen für sie ein Traum. Demnächst ist Luise Bähr als Sybille in der neuen Matthias-Schweighöfer- Produktion „Vaterfreuden“ im Kino zu sehen.

KATHARINA SCHÜTTLER Betti

Katharina Schüttler (*1979 in Köln) spielte bereits als Kind erste Rollen in Film- und Fernsehproduktionen. Nach dem Abitur studierte sie Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.

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2002 übernahm sie die Titelrolle in der deutschen Uraufführung des Theaterstücks „Lolita“ am Staatstheater Hannover. Gleich darauf folgte ihre erste Arbeit an der Berliner Schaubühne am Lehniner Platz – 2005 bis 2007 war sie dort in Sarah Kanes Theaterstück „Zerbombt“ zu sehen: An der Seite von Ulrich Mühe und Thomas Thieme spielte sie die geistig minderbemittelte Cate. Für ihre Darstellung der Titelheldin in „Hedda Gabler“ wurde sie 2006 in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute zur Schauspielerin des Jahres gewählt – seit Beginn der Umfrage ist sie die jüngste Preisträgerin. Außerdem erhielt sie im selben Jahr für „Hedda Gabler“ den erstmals verliehenen Theaterpreis Der Faust in der Kategorie Beste darstellerische Leistung – Schauspiel.

Neben ihrer Theaterarbeit steht Katharina Schüttler auch regelmäßig vor der Kamera. 2002 wurde sie im Rahmen des Filmfests München für ihre Hauptrolle in „Sophiiiie!“ mit dem Förderpreis Deutscher Film ausgezeichnet. 2006 erhielt sie den „Günter Strack“-Fernsehpreis für herausragende schauspielerische Leistungen in den Filmen „Sophiiiie!“ und „Vorsicht Schwiegermutter!“. Für ihre Darstellung im Spielfilm „Es kommt der Tag“, in dem sie neben Iris Berben eine Hauptrolle übernahm, erhielt sie 2009 den Bayerischen Filmpreis als Beste Nachwuchsdarstellerin. 2010 wurde sie mit dem „Ulrich Wildgruber“-Preis ausgezeichnet.

Katharina Schüttler sorgte 2012 im Kinofilm „Oh Boy“ und 2013 in dem TV-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ für Aufsehen. Aktuell stand sie als Ilsebill neben dem Fischer in der Märchenverfilmung „Vom Fischer und seiner Frau“ vor der Kamera. Mit Matthias Schweighöfer arbeitete sie bereits in „Mein Leben – Marcel Reich-Ranicki“ und „What a Man“ zusammen. Weitere Rollen spielte sie in „Die Lok“, „Svens Geheimnis“, „Ausgerastet“, „Der Schrei der Liebe“, „Schande“, „Das weiße Rauschen“, „Die innere Sicherheit“, „Hin und weg“, „Weihnachten“, „Sehnsucht“, „Der Boxer und die Friseuse“, „Wahrheit oder Pflicht“, „Mädchen am Sonntag“, „Drei Grad kälter“, „Die Eisbombe“, „Ganz nah bei dir“, „Lila, Lila“, „Die zwei Leben des Daniel Shore“, „Carlos – Der Schakal“, „Die Akte Golgatha“, „Simon“, „Schutzengel“, „Bamberger Reiter. Ein Frankenkrimi“ und „Freier Fall“ sowie in den englischen Miniserien „The Promise“ (Gelobtes Land) und „Run“.

MORITZ GROVE Tom

Von 2004 bis 2008 studierte Moritz Grove (*1982) Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in seiner Geburtsstadt Hamburg.

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Schon während seines Studiums war er in verschiedenen Theaterstücken (unter anderem in „Orestes“ und „Platonov“) auf der Bühne zu sehen. Direkt nach dem Studium holte ihn Ulrich Khuon für die Spielzeit 2008/ 2009 ins Festengagement ans Thalia Theater Hamburg. Dort trat er unter anderem in „Die Beißfrequenz der Kettenhunde“, „Hamlet“, „Einer von uns“ und „Mamma Medea“ auf und arbeitete dabei mit Stephan Kimmig, Michael Thalheimer, Nuran David Calis und Jorinde Dröse zusammen. Parallel dazu übernahm er auch Kinorollen – in der amerikanischen Bestseller-Verfilmung „The Reader“ (Der Vorleser, 2007, Regie: Stephen Daldry) nach Bernhard Schlink und in „Krabat“ (2007, Regie: Marko Kreuzpainter) nach Otfried Preußlers Roman – mit diesem Film verzauberte er in der Rolle des Merten ein Millionenpublikum.

Zu seinen Fernsehauftritten zählen die preisgekrönte Romanverfilmung „Der Mann im Strom“ (2005, ARD, Regie: Niki Stein) nach Siegfried Lenz, „Die Frau am Ende der Straße“ (2005, ARD, Regie: Claudia Garde), „Tatort – Tödlicher Einsatz“ (2007, ARD, Regie: Bodo Fürneisen), „Jenseits der Mauer“ (2007, ARD, Regie: Friedemann Fromm) und „Schmidt & Schwarz“ (2010, ZDF, Regie: Jan Ruzicka). Seit der Spielzeit 2009/2010 ist Grove Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin, wo er seine Arbeit mit Michael Thalheimer in „Nibelungen“ und „Die Weber“, mit Jorinde Dröse in „Woyzeck“ und „Schwarzes Tier Traurigkeit“ und mit Stefan Kimmig in „Über Leben“ von Judith Herzberg fortsetzte. In der Spielzeit 2011/2012 stand Grove unter anderem in Nurkan Erpulats Inszenierung „Das Schloss“ nach Franz Kafka (einer Co-Produktion mit der Ruhr-Triennale), dem Studio-Braun-Projekt „Fahr zur Hölle, Ingo Sachs“ und in Jean Paul Sartres „Die schmutzigen Hände“ (Regie: Jette Steckel) auf der Bühne.

Im Oktober 2011 erhielt Moritz Grove von der Theatergemeinde Berlin den Daphne-Preis für außergewöhnliche darstellerische Leistungen. Im selben Jahr wurde er mit dem Kunstpreis Berlin der Akademie der Künste in der Kategorie Darstellende Kunst ausgezeichnet. Die Spielzeit 2012/2013 begann für ihn mit der Premiere von „Ödipus Stadt“ nach Sophokles, Euripides und Aischylos wiederum unter der Regie von Stephan Kimmig. Darauf folgte Milan Peschels Inszenierung „Juno und der Pfau“ von Sean O’Casey. Grove spielte den Mark in Simon Stephens’ „Wastwater“ unter der Regie von Ullrich Matthes und arbeitete erneut mit Michael Thalheimer an „Geschichten aus dem Wiener Wald“. Auf der Leinwand folgte Robert Thalheims Kinofilm „Eltern“ mit Christiane Paul und Charly Hübner. Hauptrollen übernahm Grove im ZDFThriller „Der Tote im Watt“ (Regie: Maris Pfeiffer) und in Amit Epsteins Kurzfilm „Gloomy Sabbath“.

LINA HÜESKER Leonie

Die Berlinerin Lina Hüesker (Jahrgang 2004) profiliert sich nicht nur durch ihr Schauspieltalent, sondern auch durch ihre Begabung als Sängerin, Klavierspielerin und Schwimmerin – Letzteres war eine entscheidende Voraussetzung für ihre Rolle in „Vaterfreuden“. Neben diesem Film hat sie 2013 auch in Christian Züberts „Hin und weg“ mitgewirkt.

Crew

PANTALEON FILMS

Matthias Schweighöfer steht bereits seit jungen Jahren auf der Bühne und vor der Kamera. Heute zählt er zu den erfolgreichsten Schauspielern Deutschlands und ist international gefragt. Preise wie der deutsche Fernsehpreis, die goldene Kamera, der Bambi und der Grimme Preis gehören zu seinen Auszeichnungen. Seit 2010 führt er ebenfalls Regie und zog mit seinen ersten beiden Arbeiten „What a Man“ und „Schlussmacher“ bereits Millionen in die Kinos.

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Marco Beckmann ist Gründer und Vorstandsvorsitzender eines global agierenden High-Tech-Wagniskapitalgebers und gilt als einer der international führenden Experten auf dem Gebiet Nanotechnologie und Investments. Schon seit seiner Kindheit ist Marco Beckmann ein Filmfanatiker. Dan Maag ist gemeinsam mit Matthias Schweighöfer Geschäftsführer der Pantaleon. Er produziert seit über 14 Jahren erfolgreich Spielfilme. Neben zahlreichen nationalen Projekten war er unter anderem an der Produktion von US-amerikanischen Kinofilmen wie „The Aviator“ (Aviator) und „Alexander“ (Alexander) beteiligt. Er gilt als einer der wenigen deutschen Produzenten mit internationalem Background und Netzwerk. Zu seinen weiteren Produktionen zählen unter anderem „Open Water 2: Adrift“ (Open Water 2), „Show de Bola“ (Streets of Rio, 2007), „The Red Baron“ (Der rote Baron), „What a Man“ und „Schlussmacher“.

Gemeinsam stehen die drei mit Pantaleon für einzigartige Projekte mit einer klaren Handschrift: Unterhaltung, die bewegt und ins Herz geht. Schon in ihrem ersten Geschäftsjahr produzierte die Pantaleon 2010 ihren ersten Kinospielfilm. Die Romantic-Comedy „What a Man“ kam am 25. August 2011 über 20th Century Fox in die deutschen Kinos und wurde mit fast 1,8 Millionen Zuschauern der zweiterfolgreichste deutsche Film des Jahres 2011. Der im Januar 2013 in den deutschen Kinos gestartete zweite Film der Pantaleon, „Schlussmacher“, zählt mit rund 2,5 Millionen Zuschauern schon jetzt zu den erfolgreichsten Produktionen des Kinojahres. Eine weitere Pantaleon-Produktion, „Frau Ella“ mit Matthias Schweighöfer, Ruth Maria Kubitschek und August Diehl in den Hauptrollen, startete im Oktober 2013 auf Platz 1 der deutschen Kino-Charts (bis Redaktionsschluss eine Million Zuschauer). Markus Goller („Friendship!“) führte Regie bei dieser emotionalen Komödie. Gleichzeitig markierte „Frau Ella“ den ersten Film einer längerfristigen Zusammenarbeit zwischen Warner Bros. Entertainment Deutschland und der Pantaleon.

DAN MAAG Produzent

Dan Maag wurde 1975 in Mettmann bei Düsseldorf geboren. Seit über vierzehn Jahren lebt und arbeitet er in München, wo er nach seinem Jurastudium 1999 das Filmgeschäft in zahlreichen Funktionen vom Fahrer bis zum Produzenten lernte.

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2002 gründete Maag in München die Orange Pictures GmbH & Co. KG, mit der er unter anderem den international sehr erfolgreichen Thriller „Open Water 2 – Adrift“ (Open Water 2, 2006) produzierte. Weitere Projekte waren der englischsprachige Kinofilm „Dead Fish“ (2004) mit Gary Oldman und Robert Carlyle in den Hauptrollen sowie das in den brasilianischen Favelas entstandene Drama „Show de Bola“ (Streets of Rio, 2007). Neben seiner eigentlichen Produzententätigkeit arbeitete Maag mehrere Jahre als Herstellungsleiter für verschieden Medienfonds. Dabei konnte er wertvolle Erfahrungen am Set von erfolgreichen Großproduktionen sammeln, beispielsweise bei Oliver Stones Historienepos „Alexander“ (Alexander, 2004) mit Colin Farrell und Angelina Jolie, Martin Scorseses „The Aviator (Aviator, 2004) mit Leonardo DiCaprio, Michael Caton-Jones’ „Basic Instinct 2“ (Basic Instinct 2 – Neues Spiel für Catherine Tramell, 2006) mit Sharon Stone sowie Barry Sonnenfelds Komödie „RV“ (Die Chaoscamper, 2006) mit Robin Williams. 2006 produzierte Maag den aufwändigen englischsprachigen Historienfilm „The Red Baron“ mit Matthias Schweighöfer in der Hauptrolle. Gemeinsam mit Matthias Schweighöfer und weiteren Partnern zählte Maag 2006 außerdem zu den Gründern der Niama Filmproduktion GmbH in Stuttgart, die er bis Anfang 2009 als Geschäftsführer leitete. Seit dem leitet er gemeinsam mit Matthias Schweighöfer die Pantaleon Entertainment und Pantaleon Films, für die Dan Maag Schweighöfers Regiedebüt „What a Man“ (2011), „Schlussmacher“ (2013) und „Frau Ella“ (2013) produzierte.

MARCO BECKMANN Produzent

Marco Beckmann ist Gründer und Vorstandsvorsitzender eines global agierenden High-Tech-Wagniskapitalgebers. Der Frankfurter Unternehmer (Jahrgang 1978) sitzt im Verwaltungsrat von Start-ups zwischen Silicon Valley und Singapur.

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Er zählt sechs Börsengänge sowie zahlreiche Unternehmensverkäufe an Industriekonzerne zu seinen Erfolgen. Seit frühester Kindheit ist Beckmann ein begeisterter Filmfan. 2009 gründete er mit Matthias Schweighöfer die Pantaleon Entertainment GmbH und im darauffolgenden Jahr die Tochterfirma Pantaleon Films GmbH. Beckmann war als Produzent an Schweighöfers Kinohits „What a Man“ (2011), „Friendship!“ (2009), „Schlussmacher“ (2011) und „Frau Ella“ (2013) beteiligt.

WIEDEMANN & BERG FILM GMBH & CO. KG QUIRIN BERG, MAX WIEDEMANN Produzenten

Die Wiedemann & Berg Film wurde 2003 von Quirin Berg und Max Wiedemann gegründet und zählt zu den erfolgreichsten Produktionsfirmen in Deutschland. Die erste Kinoproduktion „Das Leben der Anderen“ schrieb Filmgeschichte und gewann den Oscar® für den Besten fremdsprachigen Film 2006.

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Wiedemann und Berg produzierten unter anderem die Kinoerfolge „Männerherzen“ (2009, Regie: Simon Verhoeven), „Männerherzen … und die ganz, ganz große Liebe“ (2011, Regie: Simon Verhoeven), „Friendship!“ (erfolgreichster Film des Jahres 2010, Regie: Markus Goller), „Räuber Kneißl“ (2007, Regie: Marcus H. Rosenmüller), „Wer’s glaubt, wird selig“ (2012, Regie: Marcus H. Rosenmüller), „Vaterfreuden“ (2013, Regie und Hauptrolle: Matthias Schweighöfer) und aktuell „WhoAmI“ (2014, Regie: Baran Bo Odar) und „Unfriend“ (2014, Regie: Simon Verhoeven und Philip Koch). Unter dem Dach der 2010 gegründeten Wiedemann & Berg Television entstehen zudem zahlreiche Fernsehprojekte wie die ZDF-Telenovela „Lena – Liebe meines Lebens“ (2010), die erste deutsche Pay-TV-Serie „Add a Friend“ (2012–14, Regie Tobi und Uli Baumann) oder aktuell „Tatort Berlin“ (2012, Regie: Claudia Garde), „Tatort Weimar“ (2013, Regie: Franziska Meletzky), das Event „In einem wilden Land“ (2013, Regie: Rainer Matsutani, Sat.1) oder das Event „Die Spiegel-Affäre“ (2013, Regie: Roland Suso Richter, ARD). Die Produzenten und ihre Produktionen wurden unter anderem mit dem LA Critics Award, dem Hollywood Reporter Award, dem Video Champion Award, dem Grimme-Preis, dem Bambi, dem BAFTA sowie dem Bayerischen, dem Deutschen und dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet. Quirin Berg und Max Wiedemann sind Mitglieder der Deutschen, der Britischen und der Europäischen Filmakademie. Max Wiedemann ist Mitglied des Sektionvorstandes Kinofilm der Allianz Deutscher Produzenten.

SEVENPICTURES FILM GMBH Co-Produzent

Die SevenPictures Film GmbH ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH und beteiligt sich jährlich als Co-Produzent an bis zu fünf deutschen Kinofilmen. Seit 13 Jahren führt Dr. Stefan Gärtner die Geschäfte der SevenPictures Film GmbH.

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Im Rahmen der Co-Produktion beteiligt sich SevenPictures sowohl an der Entwicklung sowie an der Produktion von großen und kommerziellen Kinoprojekten. Der Fokus liegt dabei auf hochwertigen Kinostoffen, die zunächst im Kino und über den Erfolg dort im TV ihr Zielpublikum finden. In den letzten Jahren beteiligte sich SevenPictures als Co-Produzent beispielsweise an den Kinospielfilmen „Heiter bis wolkig“ (Film 1), „Russendisko“ (Blackforest Film), „Blutzbrüdaz“ (Corazon International/Constantin Film), „Hell“ (Caligari Film), „Goethe!“ (Deutschfilm), „Keinohrhasen“, „Zweiohrküken“ und „1 1/2 Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde“ (Barefoot Film) und „Krabat“ (Claussen+Wöbke+Putz) sowie „Friendship!“ (Mr. Brown Entertainment). Neben „Keinohrhasen“ ist „Der Schuh des Manitu“ die bislang erfolgreichste Kinoproduktion von SevenPictures. Weitere Millionenhits waren „Zweiohrküken“, „1 1/2 Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde“, „Friendship!“, „Krabat“, „Das Experiment“ und „Das Wunder von Bern“. des Sektionvorstandes Kinofilm der Allianz Deutscher Produzenten.“.

DR. STEFAN GÄRTNER Co-Produzent

Senior Vice President Koproduktion & Filmpolitik sowie Geschäftsführer für die SevenPictures Film GmbH. Dr. Stefan Gärtner, geboren 1964 in Herrenberg/Württemberg, studierte von 1988 bis 1995 Rechtswissenschaften an der Eberhard-Karl-Universität Tübingen und an der Ludwigs-Maximilians-Universität München, absolvierte eine Referendarausbildung und promovierte 1996.

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Im Anschluss war er bis zum Jahr 2000 Jurist bei der ProSieben Sat.1 Media AG. Seit 2000 ist er Geschäftsführer der SevenPictures Film GmbH. Von 2000 bis 2004 leitete er das Vorstandsbüro Fernsehen, von 2004 bis 2006 die Abteilung Business Affairs und von 2006 bis 2008 die Abteilung Koproduktion & Kofinanzierung bei der ProSiebenSat.1 Media AG. Seit 1.6.2008 ist er Senior Vice President Koproduktion & Filmpolitik bei der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH.

SEBASTIAN WEHLINGS Drehbuch

Sebastian Wehlings (*1973) hat Kulturwissenschaften, Geschichte und Politik an der Humboldt Universität Berlin studiert. Anschließend war als Redakteur beim jetzt-Magazin der Süddeutschen Zeitung tätig. Sein erstes Drehbuch „Kleinruppin Forever“ (Regie: Carsten Fiebeler) schrieb er zusammen mit Peer Klehmet.

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Der Film kam 2004 in die Kinos – und gewann Preise in Houston, Emden und Siena. Es folgten die Kinofilme „Sommer“, „Gangs“, „Rock It!“, „Fünf Freunde“ (ausgezeichnet in Toronto, Zlin und Giffoni) und „Fünf Freunde 2“. Im Januar 2014 startet der dritte Teil der erfolgreichen Kinoserie. Zusammen mit Christian Lyra schrieb er die TNT-Serie „Add a Friend“, die 2013 in der Kategorie Idee und Konzeption den Grimme-Preis erhielt. Außerdem gewannen die Autoren den Bayerischen Fernsehpreis. Neben seiner Tätigkeit als Drehbuchautor schreibt Sebastian Wehlings Songtexte für Interpreten wie Udo Lindenberg und Adel Tawil.

CHRISTIAN LYRA Drehbuch

Christian Lyra drehte schon als Jugendlicher Super-8-Filme. Er gab das Fanzine Brot heraus, arbeitete als Journalist für die Süddeutsche Zeitung, Die Zeit und andere. 1993 schrieb und inszenierte er den Dokumentarfilm „The Times Are Changin‘“ für ZDF/arte. Zu „Distanz“ (2007) verfasste er das Drehbuch mit Regisseur Thomas Sieben.

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Der Film gewann den German Independence Award in Oldenburg, wurde in Fort Worth als Bester ausländischer Film und auf dem Arizona Film Festival als Bester Spielfilm ausgezeichnet. Unter anderem wurde er zu den Festivals in Paris, New York, Edinburgh, Bratislava und Istanbul eingeladen. 2007 lieferte Lyra das Drehbuch zu Jan Fehses Kinofilm „In jeder Sekunde“ mit Sebastian Koch in der Hauptrolle. Der Film lief auf diversen Festivals und gewann 2009 den Bayerischen Filmpreis. 2010 folgte Fehses „Jasmin“, den Lyra schrieb und produzierte. 2011 arbeitete Lyra erneut mit Thomas Sieben zusammen: „Staudamm“ wurde zum Max Ophüls Wettbewerb, nach Toronto und Sao Paulo eingeladen. Zusammen mit Sebastian Wehlings arbeitete Lyra an der TNT-Serie „Add a Friend“, die 2013 in der Kategorie Idee und Konzeption den Grimme-Preis erhielt. Außerdem gewannen die Autoren den Bayerischen Fernsehpreis.

ANDREA WILLSON Drehbuch

Die Tochter deutsch-amerikanischer Eltern kam in Heidelberg zur Welt und wuchs in Kalifornien, Belgien und der Schweiz auf. Sie begann ihre Karriere im Dokumentarbereich beim New Yorker TV-Sender Channel 13 und etablierte sich später in der deutschen Filmbranche als Produzentin.

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Ihren ersten großen Erfolg feierte sie mit Stefan Ruzowitzkys „Anatomie“ mit Franka Potente in der Hauptrolle. Weitere Titel, die sie mitverantwortete: „Was tun, wenn’s brennt?“, „Große Mädchen weinen nicht“, „Anatomie 2“, „Erkan & Stefan in Der Tod kommt krass“, „Urmel aus dem Eis“ und 2011 Detlev Bucks Zuschauererfolg „Rubbeldiekatz“, für den sie Ideengeberin war und die Drehbuchautorin Anika Decker beauftragte, die Hauptrolle speziell für Matthias Schweighöfer zu schreiben. Inzwischen ist Andrea Willson auch selbst als Drehbuchautorin tätig. Ihr erstes Drehbuch „SMS für dich“, eine romantisch-melancholische Liebeskomödie, die auf den gleichnamigen Roman basiert, hat Warner Bros. gekauft und plant eine Verfilmung in 2014. Zurzeit schreibt Andrea Willson das Drehbuch zu „Hannes“, eine berührende Geschichte über Freundschaft und Abschiednehmen nach einer Romanvorlage der Erfolgsautorin Rita Falk.

MURMEL CLAUSEN Drehbuch, Romanvorlage

Der Münchner Murmel Clausen (Hobbys: Partyhäppchen, Kleingedrucktes, im Auto popeln) begann 1995 mit Max Witzigmann die Radioshow „Klub Ma:d“ für Radio Energy zu schreiben und zu moderieren.

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Dort lernte er auch Michael Bully Herbig, Rick Kavanian und Christian Tramitz kennen, mit denen er später „Die Bullyparade“ (zwei Nominierungen für die Goldene Rose von Montreux, zwei Nominierungen für den Deutschen Fernsehpreis) und den legendären Kinohit „Der Schuh des Manitu“ schrieb. Dieser Film gewann den Bambi, den Porzellan-Löwen der Bayerischen Staatskanzlei in der Kategorie Erfolgreichster Film, den Bayerischen Filmpreis in der Kategorie Publikumspreis für den beliebtesten Film, den Deutschen Comedypreis in der Kategorie Bester Film, zwei Box Office Germany Awards, die Goldene Leinwand mit 2 Sternen, zwei Deutsche Filmpreise, den Jupiter und zwei DIVA-Awards. Nach vier Jahren in Berlin, wo er unter anderem die „ProSieben Morningshow“ und für Erkan & Stefan „Headnut TV“ als Headwriter vom Konzept an mitverfasste, besketchte er mit Max Witzigmann und Christian Tramitz drei Staffeln „Tramitz & Friends“ (zwei Nominierungen für den Deutschen Comedypreis). Seit der fünften Staffel ist er Autor für Anke Engelkes Show „Ladykracher“ (dreimal ausgezeichnet mit dem Deutschen Comedypreis, einmal mit dem Deutschen Fernsehpreis). 2009 lieferte er die Drehbücher für die zehnteilige ORF-Echtzeit-Sitcom „Die Gipfelzipfler“. Ein Jahr später wurde die vom ihm, Christian Tramitz und Hermann Bräuer entwickelte Kinokomödie „3faltig“ verfilmt. Im Jahr 2013 waren von ihm zwei Folgen der für den Deutschen Fernsehpreis nominierten zweiten Staffel „Hubert & Staller“, sowie der neue „Tatort Weimar“ („Die Fette Hoppe“, Co-Autor Andreas Pflüger) mit Nora Tschirner und Christian Ulmen im Fernsehen zu sehen. Im Mai 2012 erschien Clausens erster Roman „Frettsack” bei Wilhelm Heyne, im April 2013 folgte die Fortsetzung „Frettnapf“.

BERNHARD JASPER Kamera

Jasper wurde 1972 in Tiengen am Hochrhein geboren. 1995 begann er nach einigen Filmpraktika sein Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg im Fach Kamera/Spielfilm. Während des Studiums drehte er bereits zahlreiche Musikclips und arbeitete in der Werbung.

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Im Jahr seines Filmakademie- Abschlusses verantwortete Jasper bereits die Kamerabilder seines ersten TV-Films. Es folgten bis heute viele weitere Fernsehproduktionen, Werbespots, Serien und Event-Movies. Seit einigen Jahren hat er sich als ausgezeichneter Bildgestalter einen Namen gemacht, seit er mit der Ost-West-Komödie „Kleinruppin Forever“ (2004) sein Debüt gab. Es folgten unter anderem Jaspers erster internationaler Film, der Thriller „Open Water 2“ (2006), sowie die deutschen Komödien „Morgen, ihr Luschen!“ und „Salami Aleikum“ (beide 2009). Zu seinen Kinofilmen gehören das deutsche Teenie-Musical „Rock It!“ und das Kinder-Abenteuer „Vorstadtkrokodile 3“ (beide 2010) ebenso wie die kanadisch- südafrikanisch-deutsche Co-Produktion „Geliebtes Leben“ (2010), Oliver Schmitz’ bewegendes AIDS-Drama, das zahlreiche internationale Preise gewann und es auf die Oscar-Shortlist 2011 schaffte. Dann drehte Jasper die Jugendbuch-Kinoversion „Fünf Freunde“, Matthias Schweighöfers Regiedebüt „What a Man“ (beide 2011), die Kinderbuchadaption „Die Vampirschwestern“ (2012), Schweighöfers „Schlussmacher“ (2013), „Fünf Freunde 2“ (2013) und die Komödie „Geld her oder Autsch’n!“ (2013). Bernhard Jasper wurde für seine Kameraarbeit bereits mit vielen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, etwa beim New York Filmfestival, dem Long Beach International Film Festival und dem London Advertising Festival. Er war unter anderem für den Deutschen Filmpreis, den Deutschen Fernsehpreis und mehrfach für den Deutschen Kamerapreis nominiert. Er wohnt seit 2003 in Berlin.

TORSTEN KÜNSTLER Co-Regisseur

Mit Matthias Schweighöfer arbeitete Torsten Künstler bereits an „Schlussmacher“, „What a Man“ und „Friendship!“. Aktuell zählte er zu den Gründern der Produktionsfirma Märchenfilm – die erste Kinoproduktion „Aschenbrödel und der gestiefelte Kater“ startete im November 2013.

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Erstmals inszenierte Künstler den Film als eigenverantwortlicher Regisseur. Als Co-Regisseur oder 1. Regieassistent war er an Til Schweigers Produktionen „Kokowääh“, „Kokowääh 2“, „Zweiohrküken“, „1 1/2 Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde“, „Keinohrhasen“, „Phantomschmerz“, „One Way“ und „Barfuss“ beteiligt. Weitere Filme und TV-Arbeiten – Auswahl als 1. Regieassistent: „Jesus liebt mich“, „Frühling im Herbst“, „Teufelsbraten“, „Die Wolke“, „Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei“, „Lichter“, „Alles Bob!“ und „Der Clown“.

EMRAH ERTEM Besetzung

Emrah Ertem wurde 1979 in der Türkei geboren, ist in Wermelskirchen (Nordrhein-Westfalen) aufgewachsen und stieg 1998 direkt nach dem Gymnasium in die Medienbranche ein.

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Er war als Angestellter in drei verschiedenen renommierten Casting-Agenturen tätig, bevor er sich 2001 mit seiner Finalcast GmbH selbstständig machte. Seit mittlerweile fast 15 Jahren als Casting-Director ist er für die Besetzung von vielen deutschen und internationalen Film- und Fernsehproduktionen verantwortlich. Mit Matthias Schweighöfer hatte Emrah Ertem die Ehre, an dessen Regiedebüt „What a Man“ arbeiten zu dürfen, es folgten weitere gemeinsame sehr erfolgreiche Arbeiten wie „Schlussmacher“ und zuletzt auch Markus Gollers Filme „Friendship!“ und „Frau Ella“. Als Til Schweiger beim Dreh von „Wo ist Fred?“ auf Emrah Ertem aufmerksam wurde, engagierte er ihn als Casting Director für die Besetzung von „Keinohrhasen“. Es folgten „1 1/2 Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde“, „Zweiohrküken“, „Kokowääh 1 & 2“ „Schutzengel“ und „GroßStadtKlein“ sowie die Hamburger „Tatort“-Produktionen unter der Regie von Christian Alvart.

Aus Emrah Ertems „Casting-Feder“ stammen unter anderem auch große Kinoerfolge wie „Almanya – Willkommen in Deutschland“, „Hexe Lilli 1 & 2“, „Yoko“, „Der Wixxer“, „Hui Buh – Das Schlossgespenst“ sowie die Hauptrolle des Humboldt in Detlev Bucks „Die Vermessung der Welt“. Im Jahr 2013 besetzte Emrah Ertem unter anderem Kinofilme wie Philipp Stölzls „The Physician“ (Der Medicus) mit Sir Ben Kingsley, das Remake „Im Weißen Rössl“, Peter Thorwarths Kinofilm „Nicht mein Tag“ mit Axel Stein, Moritz Bleibtreu, Anna Maria Mühe und Jasmin Gerat, den international besetzten Family-Entertainment-Kinofilm „Gespensterjäger“ mit Anke Engelke in der Hauptrolle, „Irre sind männlich“ mit Fahri Yardim und Milan Peschel in den Hauptrollen sowie den von Uli Aselmann verfilmten „Männerhort“ mit Elyas M’Barek, Christoph Maria Herbst, Cosma Shiva Hagen und Detlev Buck.

CHRISTIAN EISELE Produktionsdesign

Als Art Director debütierte Christian Eisele 1999 mit Rainer Kaufmanns Kinofilm „Kalt ist der Abendhauch“. „Viktor Vogel – Commercial Man“ (Regie: Lars Kraume, 2001) und Peter Bogdanovichs „The Cat’s Meow“ (The Cat’s Meow, 2001) folgten.

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Im gleichen Jahr stattete Eisele als Szenenbildner Dani Levys „Väter“ aus. Für diesen Regisseur gestaltete er auch das Produktionsdesign zu den Komödien „Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler“ (2006) und „Das Leben ist zu lang“ (2010). Eisele wurde 1967 in Starnberg geboren. Der in Berlin lebende Bayer mit deutsch-finnischen Wurzeln absolvierte sein Studium der Innenarchitektur an der Blocherer-Schule in München. Er sammelte zahlreiche Auslandserfahrungen unter anderem in Frankreich, Griechenland, Spanien, Italien, Rumänien, Kroatien, Singapur, Vietnam und China. Er hat über 50 TVSerien- Episoden, TV-Shows und Werbefilme ausgestattet. Zu seinen Kinofilmen zählen „Pipermint … Das Leben, möglicherweise“ (Regie: Nicole-Nadine Deppé, 2003), Christian Görlitz’ Verfilmung der Erinnerungen von Heinz Strunk, „Fleisch ist mein Gemüse“ (2008), Peter Gersinas „Tiger Team – Der Berg der 1000 Drachen“ (2010), Simon Verhoevens „Männerherzen … und die ganz ganz große Liebe“ (2011), Florian David Fitz’ Regiedebüt „Jesus liebt mich“ (2012) und Matthias Schweighöfers „Schlussmacher“ (2013). Eisele schuf das Produktionsdesign für TV-Filme wie „Der russische Geliebte“ (Regie Uli Stark, 2006), Edzard Onnekens „Die Krähen“ (2005) und „Manatu – Nur die Wahrheit rettet Dich“ (2007), die zweite Staffel der Serie „GSG 9 – Ihr Einsatz ist ihr Leben“ (2008), Christian Görlitz’ „Ein Job“ (2008), Vanessa Jopps „Ladylike – Jetzt erst recht!“ (2009) sowie Florian Kerns „Die Draufgänger“ (2010).

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